CD-Review: Voluspaa – Asa

voluspaa_asa

[Viking Metal] – Aurora Australis Records (2010)
Norwegen
Liebe dein Land wie Mr.Skogstad!

Etwas verspätet liegt ein Paket aus dem sonnigen Australien auf meinen Schreibtischpult. Darin befindet sich eine Promo CD mit dem Titel „Asa“, die bereits im Jänner 2010 erschienen ist. Eine seltene Kombination. Kommt die Band aus Norwegen, was ja nichts außergewöhnliches ist, das Label jedoch aus Australien. In Zeiten der modernen Kommunikation ist aber auch das kein Problem. Die Norwegisch-Australische Zusammenarbeit lässt sich auf jeden Fall hören. Der Name der Band lautet „Voluspaa“, in Vertretung eines Selbstdarstellers „Freddy Skogstad“.

Immerhin bereits 1994 gegründet, kann Freddy schon jede Menge Erfahrung in der Musikszene nachweisen. Die Hintergründe, warum das erste Full Lengh Album erst sechzehn Jahre später auf den Markt gekommen ist, sind mir nicht bekannt. Das Einmann Projekt hat dafür vier Demo Platten auf seinem Konto. Insofern kann die Hörerschaft getrost von einem Underground Projekt über viele Jahre sprechen. Wie jede Menge anderer Szenekundige hatte ich bisher keine Ahnung, das es Voluspaa überhaupt gibt. Gut Ding braucht eben Weile. Die hat sich ausgezahlt. „Asa“ ist kein normales Debut im herkömmlichen Stile. Sechzehn Jahre Erfahrung bringen eine Perle auf den Markt.

„Asa“ (abgeleitet von Asatru) ist eine einzige Homage an das Heimatland von Freddy. Es handelt über den wunderschönen nordischen Sommer und den ebenso brutalen kalten Winter. Aber auch über Mythos und Kultur, inspiriert von der Schönheit des Fjord – Landes. Die Produktion für den Silberling wurde in einem kleinen Studio abgewickelt, welches sich inmitten eines Bergtales befindet. Aus dieser Inspiration ist ein wunderbares Klangerlebnis auf Tonträger in norwegischer Sprache verewigt worden. Verantwortlich dafür meister Freddy Skogstad. Mitverantwortlich für die Studioarbeiten waren ebenso Ole Kristian’s für Piano und Synths, Jon Roberts mit E – und Akustik Gitarre, für weiteren Bei – und Background Gesang Anette, Cat, Hildr, Lars (u. Drums) und Eldur. Viele Mitstreiter, aber eben nur einer der die Fäden zieht.

„Asa“ besticht durch Poesie, Sehnsucht, aber ebenso mit Härte und Unbarmherzigkeit. Ich möchte hier ausnahmsweise nicht detailliert auf einzelne Stücke eingehen und Anspieltipps geben, da ein Gesamtwerk präsent ist, welches als Einheit besticht. Wichtig ist mir hier zu zeigen, wer dahinter steckt und vor allem, welche Philosophie. Ich kann daher nur jeden diese CD empfehlen. Leider ist der Silberling momentan schwer erhältlich. Der Weg über Australien ist zur Zeit die einzige Variante, das aber zu fairen Preisen. Es zahlt sich aus. „Asa“, das ist „National Romantic Black Metal“ für jeden Metaller.

Hörbeispiele zu Voluspaa finden Sie unter folgendem Link: http://www.myspace.com/voluspaa

geschrieben am 17.3.2010 von erich@folkmetal.at

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Bewertung: Punkte (Innovation): 13 von 15
Punkte (Gesamt): 14 von 15
Informationen: Voluspaa
Aurora Australis Records

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