Studiobericht Caladmor – Part II: Guitars & Bass

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Nachdem wir Anfang Oktober ausführlich über die Drum-Aufnahmen berichtet haben, besuchte Folkmetal.at das Quartett am Samstag, 27.Oktober 2012 im bandeigenen Proberaum in Zürich für den zweiten Teil unseres Studioberichtes. Auf der Traktandenliste stand die Fortsetzung der Bass- und Gitarrenrecordings (12-String und E-Gitarre). In den Hauptrollen diesmal: Mäcka (Bass) und Nick (Gitarre).

Im anschliessenden Interview plauderten die beiden Hauptprotagonisten aus dem Nähkästchen, wobei Drummer Maede, der bei den Aufnahmen im Bandraum die Rolle des Produzenten übernimmt, es sich nicht nehmen liess, gelegentlich ebenfalls seinen Senf dazu zu geben.

Folkmetal.at: Seit dem 03. Oktober 2012 sind die Drums im Kasten. Was geschah in der Zwischenzeit?

Mäcka/Nick: Zuerst haben wir mit Produzent George unser improvisiertes Studio eingerichtet und die Mikros getestet. Das Ergebnis der Drumaufnahmen erhielten wir später als geplant, da Tontechniker Roman mit dem Editieren etwas mehr Zeit benötigte als ursprünglich angenommen. An dieser Stelle möchten wir noch betonen, dass nicht getriggert wurde! Die ersten beiden Songs (Titeltrack „Of Stones and Stars“ sowie „Dawn of the Deceiver“) sind grundsätzlich im Kasten. Einzig die Vocals werden wir noch einmal neu aufnehmen, da wir mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden sind.

Maede: Diese zwei Songs senden wir nun an unseren Produzenten, welcher das Material einem groben Mix unterzieht. Dadurch kann George eruieren, ob die Aufnahmen gut genug sind. Wenn nicht, müssen wir, abgesehen von den Drums, noch einmal von vorne beginnen…

Folkmetal.at: Was hat euch zum Entscheid bewogen, Bass und Gitarre im Bandraum aufzunehmen und diese nicht ebenfalls in einem Studio einzuspielen?

Mäcka: Nebst dem finanziellen Aspekt ist der Hauptvorteil, dass wir so keinem Zeitdruck ausgesetzt sind und die Aufnahmen flexibler gestalten können.

Nick: Der Aufnahmequalität tut dies keinen Abbruch – im Gegenteil: Wir sind davon überzeugt, dass das Endprodukt letztlich besser ausfallen wird, da wir recorden können wann immer wir wollen.

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Folkmetal.at: Wie habt ihr euch auf die Aufnahmen vorbereitet?

Nick: Durch drei Wochen intensives Üben vor Beginn der Aufnahmen. Mein Ziel war es, die Songs regelrecht zu verinnerlichen.

Mäcka: Da ich lediglich eine Bassspur einspiele, ging es bei mir primär darum, verschiedene Varianten zu erarbeiten und die jeweils beste herauszufiltern. Nick musste sich sicherlich etwas mehr ins Zeug legen, da er durch den Ausstieg unseres zweiten Gitarristen dessen Part im Studio kurzfristig auch noch übernehmen muss.

Folkmetal.at: Gutes Stichwort! Wie gestaltet sich die Situation bezüglich des Postens an der zweiten Gitarre?

Maede: Mit Joel Gilardini haben wir einen äusserst fähigen Sessiongitarristen gefunden, welcher uns im Studio bei einigen Songs unterstützen wird. Für die anstehenden Konzerte wird uns ausserdem unser neuer WG-Mitbewohner Michi bis Ende Februar 2013 aushelfen.

Folkmetal.at: A propos Live-Aktivitäten: Demnächst stehen zwei Gigs (am 16. November 2012 in der Galery, Pratteln und am 01. Dezember 2012 in der Met-Bar, Lenzburg) auf eurem Terminkalender. Inwiefern beeinflussen diese Konzerte eure Aufnahmen?

Nick/Mäcka: Eigentlich nicht wirklich. Einerseits werden wir fast ausschliesslich neue Songs spielen, andererseits kann sowieso immer nur einer auf einmal aufnehmen. Während dieser Zeit übt der jeweils andere für die Live-Performances. Klarerweise gilt es noch die Songs gemeinsam einzuüben und natürlich auch unseren neuen Mann an der zweiten Gitarre einzuführen.

Folkmetal.at: Mäcka, du bist vor kurzem zum ersten Mal Vater geworden. Herzliche Gratulation! Ändert sich durch die Geburt deines Sohnes etwas für dich in Bezug auf die Band?

Mäcka: Vielen Dank! Nein, meine Motivation und Einstellung gegenüber der Band hat sich dadurch nicht geändert. Meine Frau und ich haben im Vorfeld vereinbart, dass wir unseren jeweiligen Freizeitaktivitäten wie bis anhin nachgehen werden.

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Folkmetal.at: Welches sind die nächsten Schritte im Aufnahmeprozess?

Nick: Wir möchten die Aufnahmen der Gitarren und des Basses sobald als möglich abschliessen. Bislang benötigten wir jeweils etwa 5–6 Stunden, um einen Song komplett einzuspielen. Da wir primär samstags und sonntags aufnehmen, werden wir schätzungsweise noch zwei, drei weitere Wochen benötigen bis alles im Kasten ist. Danach folgen die Vocal-Recordings.

Folkmetal.at: Gibt es Neuigkeiten an der Labelfront?

Maede: Wir werden an einige wenige Labels, die wir als passend erachten, Bewerbungen versenden. Sollte kein Deal zustande kommen, suchen wir uns einen Direktvertrieb für die Schweiz, welcher dafür sorgt, dass unser Album in den Plattenläden und Online-Shops erhältlich sein wird. Für Österreich und Deutschland werden wir uns natürlich ebenfalls um eine Lösung bemühen.

Fortsetzung folgt…

Diashow zum Studiobericht

wallace@folkmetal.at

Weitere Informationen über Caladmor:

Studiobericht – Part I: Drums

Offizielle Seite von: Caladmor

Facebook Seite von: Caladmor

My Space Seite von: Caladmor

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