CD-Review: Chain of Dogs – Deathworld (EP)

chain of dogs_deathworld

[Folk Punk Metal] – Eigenproduktion (2012)
Niederlande
Punk meets Folk meets Metal!

Ich mag Metal, ich mag Folk und ich mag Punk. Somit war für mich sofort klar, dass ich mir die Rezension von Chain of Dogs schnappe. Ich wurde dann auch nicht enttäuscht. Meine Freude wurde alleine durch den Umstand, dass es sich um eine EP mit entsprechend nur 3 richtigen Songs handelt, getrübt.

Nachdem Chain of Dogs 2008 ihre ersten EP auf den Markt gebracht hatten, folgte 2010 mit „Gebroake, Gehange en Gewroake“ ihr erstes komplettes Album. Nun folgt mit „Deathworld“ wieder eine EP mit drei Tracks und einem Intro.

Das Intro ist ein reines Akkordeonstück und die perfekte Überleitung in den zweiten Track ‚D’r Zjwarte Hond van Krapoel‘. Getragen wird der Song hauptsächlich von der Mandoline. Zwischendurch werden immer wieder gekonnt härtere Parts eingestreut, Drums mit Doppelpedal inklusive, welche dann wieder durch zum Mithüpfen animierende Folk-Klänge abgelöst werden. Der einzige Schwachpunkt in diesem Song sind meiner Meinung nach die mehrstimmigen Gesangseinlagen, die teilweise etwas unharmonisch klingen.

Der zweite Track ‚Ich Bring d’r Doeëd‘ handelt, soweit ich das mit meinen nicht existierenden Holländisch-Kenntnissen beurteilen kann, von einem nicht sehr freundlichem Werwolf. Als Gastsänger wurden für diesen Song Joris Boghtdrincker und Mark Splintervuyscht von Heidevolk verpflichtet. Der Song enthält alles, was für mich einen guten Song ausmacht: Schöne Geigen- und Flötenklänge, eingängige Metal Growls, punkige Gitarrenriffs und vielfältige Vocals. Hier passt auch der mehrstimmige Gesang perfekt ins Gefüge.

„Deathworld“ ist der vierte und letzte Song auf der EP und mit knapp über sechs Minuten auch der längste Track. Chain of Dogs haben auch mit „Deathworld“ bewiesen, dass sie einiges auf dem Kasten haben und ihre Instrumente beherrschen.

Kurz zusammengefasst klingen Chain of Dogs nach einer Mischung aus Flogging Molly, Agnostic Front und Slayer, was definitiv Lust auf mehr macht. Chain of Dogs haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, ihre letzte CD „Gebroake, Gehange en Gewroake“ werde ich noch bestellen und ich bin gespannt auf ihr neues Album, welches dann hoffentlich kein EP mehr ist.

Hörbeispiele zu Chain of Dogs finden Sie unter folgendem Link: http://www.myspace.com/thrashfolk
geschrieben am 10.11.2012 von nicole@folkmetal.at

Bewertung: Punkte (Innovation): 13 von 15
Punkte (Gesamt): 14 von 15
Informationen: Chain of Dogs
Eigenproduktion

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