Short Review: Faun – Luna

faun

[Pagan Folk] – Universal Music (2014)
Deutschland

Die gute Nachricht zuerst: mit „Luna“ bewegen sich die Faune wieder etwas zurück zu ihren Wurzeln, womit sich die Fans der ersten Stunde zumindest teilweise mit der Band versöhnen dürften. Gleichzeitig wird auch die mit „Von den Elben“ neu dazugewonnene Hörerschaft ausreichend bedient. In kommerzieller Hinsicht haben die Bayern demnach alles richtig gemacht.

Was Faun anno 2014 jedoch fehlt, ist die Mystik, welche sie auf Alben wie „Licht“ und „Renaissance“ zu transportieren vermochten. Die neuen Tracks sind zwar durchaus ansprechend, deren Produktion fiel aber irgendwie distanziert und unpersönlich aus. Bestes Beispiel hierfür ist das Remake von ‚Wind und Geige‘, welches lediglich auf der Deluxe-Edition des Albums enthalten ist. Selbstverständlich auch nach über zehn Jahren noch ein Highlight und doch geht diesem Track in der neuen Version die Magie des Originals (auf „Licht“ zu finden) ab.

Kürzlich liess die Band verlauten, dass am 27. Februar 2015 die zweite Auflage von „Luna“ in einer Ausgabe als Doppel-Album erscheinen wird. Auf der zusätzlichen Disc sind dabei sieben Stücke aus der akustischen Live-Session im Funkhaus Berlin vom Dezember 2014 sowie drei weitere Bonus-Tracks enthalten.

wallace@folkmetal.at

http://www.faune.de/

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