CD-Review: Celtachor – Nuada of the silver arm

Celtachor-Cover

[Folk/Celtic/Black Metal] – Trollzorn (2015)
Irland
Go dtaga do ríocht!

Sláinte! Meine Lieblingsiren von Celtachor melden sich endlich mit einem neuen Album zurück! Das Debütalbum „Nine waves from the shore“ hat mir bereits sehr gut gefallen, auch wenn das in Eigenregie aufgenommene Album produktionstechnisch arg zu wünschen übrig liess. Der neue Silberling „Nuada of the Silver Arm“ ist ein wahrer Metal Kracher, um das mal so vorweg zu nehmen.

Das neue Album wurde in den Sun Studios von Ola Ersfjord aufgenommen, welcher wirklich gute Arbeit geleistet hat. Die Produktion wirkt dabei etwas retro, und nicht wie heutzutage üblich „amerikanisch überproduziert“, was aber hervorragend zur Musik von Celtachor passt. Was mir besonders aufgefallen ist, sind die Gitarren, die nicht gedoppelt sind: Eine Rhythmusgitarre links, eine rechts aufgenommen. Das gibt der ganzen Sache eine schön doomige Note. Überhaupt sind die Gittis (Dave & Fionn)super eingespielt, die ganze Platte strotzt nur so von schönen Licks und Melodien, da geht der Bass (Oliver) fast ein wenig unter! Ebenfalls gute Arbeit geleistet hat Schlagzeugerin Anaïs, die Drums knallen gut und groovig um die Ohren! Den besonderen Touch macht auch die Stimme von Frontmann Stephen aus, welcher sich angenehm vom üblichen Black Metal Gekreisch abhebt!

Bereits der Introtrack ‚Arrival Of The Tuatha‘ haut kräftig rein. Das atmosphärische Intro mit den Drums stimmt gut auf das ganze Album ein. Besonders angetan hat es mir der Chor zu Beginn. Fast schade, dass die Chorpassagen generell nur spärlich eingesetzt werden und dann auch eher in Bridges als in Refrains. Generell dünkt mich das neue Album eher härter und Richtung Pagan Black Metal als folkig, wie das Erstlingswerk. Es gibt weniger Tin Whistles, dafür mehr Gitarrenmelodien, was aber vielen Hörern sowieso gefallen wird.

Meine besonderen Anspieltipps wären das epische ‚King Eochaid’s Fall‘ mit seinem genialen akustischen Intro und Outro, der Midtempo Titeltrack „Nuada Of The Silver Arm“, bei dem ich mich schon live headbangen sehe wie ein Jungspund und der absolut geil melodiöse Schlusstrack ‚Uaithne The Dagda’s Harp‘ inklusive amtlichem Doublebassgewitter.

Fazit: Mit „Nuada of the Silver Arm“ liefern Celtachor ein tolles Celtic-Black-Metal Album ab, welches produktionstechnisch zwar old school, musikalisch aber 1A daher kommt! Eine generelle Kaufempfehlung, nicht nur für Folk oder Black Metal Fans!

Hörbeispiele zu Celtachor finden Sie unter folgendem Link: http://www.youtube.com/Celtachor

geschrieben am 14.03.2015 von maede@folkmetal.at

Bewertung: Punkte (Innovation): 11 von 15
Punkte (Gesamt): 14 von 15
Informationen: Celtachor
Trollzorn

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Eine Antwort zu “CD-Review: Celtachor – Nuada of the silver arm

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