CD-Review: Deathbale – Guard Yourself EP


[Viking Metal] – Eigenproduktion (2021)
Deutschland
Wikinger in der Postapokalypse!

Die Band Deathbale weist in ihren Reihen Musiker von stilistisch so unterschiedlichen Kapellen wie Spellbound (Thrash Metal), Serpent Sin (Progressive Metal) und Einsenherz (Gothic Metal) auf. Überdies waren einzelne Mitglieder früher bei Thy Wicked (Pagan Metal) oder Feuerschwanz / dArtagnan (Medieval) aktiv. „Guard Yourself“ stellt das erste musikalische Lebenszeichen der Band mit Hauptsitz Bayern dar.

Basierend auf der dystopischen Story, dass die Menschheit durch ihr Machtstreben den eigenen Untergang (Ragnarök) herbeigeführt hat, spielt die Geschichte der EP in einer Zeit, in welcher die Welt in Trümmern liegt. Passenderweise bezeichnet das Quintett seinen Stil als Post-Apocalyptic Viking Metal.

Grossen Einfluss auf das Schaffen von Deathbale hatten zweifelsohne Amon Amarth. Insbesondere die Growls erinnern stark an Johan Hegg. Aber auch in Bezug auf die Gitarrenarbeit bestehen durchaus Parallelen zu den schwedischen Donnergöttern. Exemplarisch hierzu ꞌAs the Fog is Goneꞌ. Hier von einer blossen Kopie zu sprechen, wäre jedoch unzutreffend. Beim Songwriting achtete man durchaus auf Abwechslungsreichtum und baute verschiedenste Elemente des melodischen Death Metals ein. In Hinblick auf ein erstes vollwertiges Album tut Deathbale aber sicherlich gut daran, noch etwas eigenständiger zu werden.

Man hört jederzeit, dass hier gestandene Musiker am Werk sind. Eine überaus gelungene Produktion rundet den positiven Gesamteindruck dieser EP ab. Aufgrund der kurzen Spieldauer von weniger als 20 Minuten verzichten wir an dieser Stelle auf eine Bewertung.

„Guard Yourself“ erschien am 4. Juni 2021 in digitaler Form.

Hörbeispiele zu Deathbale gibt es unter folgendem Link:
Deathbale official – YouTube

geschrieben am 16.08.2021 von wallace.folkmetal@gmx.at

Bewertung: Punkte (Innovation): — von 15
Punkte (Gesamt): — von 15
Informationen: Deathbale
Eigenproduktion

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